Kaffeegenuß mit gutem Gefühl

 

Mit 162 Liter pro Person pro Jahr ist Kaffee das beliebteste Getränk der Deutschen. Durch seine tägliche Präsenz macht man sich meist wenig Gedanken darüber, wo der Kaffee herkommt und unter welchen Bedingungen er angebaut wurde. Doch es lohnt sich genauer hinzuschauen, denn die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen sind meist schlecht und die Auswirkungen auf die Umwelt verheerend. Auch ausbeuterische Kinderarbeit ist im Kaffeeanbau leider verbreitet. Durch den Kauf von Fairtrade-Kaffee unterstützen Sie faire Arbeitsbedingungen.

onventioneller Kaffee wird zudem meist in riesigen Monokulturen angebaut, die mit Pestiziden behandelt werden. Für Tiere geht so wertvoller Lebensraum verloren. Viele fair gehandelte Kaffeesorten stammen mittlerweile aus biologischem Anbau. So können Sie beides, Mensch und Umwelt, schützen.

 

Wie erkenne ich fairen Kaffee?

Das Fairtrade-Siegel garantiert feste Mindestpreise für den Kaffee und zusätzliche Prämien für Investitionen. Durch Schulungen und Vorfinanzierungen wird umweltschonender Anbau möglich.

Was bedeutet dies?

  • Faire Bezahlung und langfristige Handelsbeziehungen für die Produzierenden
  • Prämie für Gemeinschaftsprojekte im Bereich Bildung, Gesundheit und Umwelt
  • Einhaltung von internationalen Arbeitsnormen und Umweltstandards
  • Rückverfolgbarkeit der Lieferkette

 

Wo bekomme ich fairen Kaffee?

Zertifizierten Kaffee mit dem Biosiegel und einem Siegel für den fairen Handel, können Sie in allen Eine-Welt- und Bioläden, aber auch in den meisten Supermärkten, erwerben. Es gibt fairen Kaffee und Espresso für jeden Geschmack.

Die meisten fairen Kaffees werden langzeitgeröstet und sind daher ergiebiger als nach der konventionellen Schockröstung. Durch weniger Kaffeepulververbrauch ist so ein fairer Kaffee meist nur wenige Cent/ Tasse teurer. Am besten testen Sie einfach mal eine neue Sorte oder starten eine Kaffeeverkostung in Ihrer Gemeinde.

Mehr Informationen gibt’s unter anderem unter: www.brot-fuer-die-welt.de/themen/fairer-handel




Handy-Sammelbox im Gemeindehaus Ofen

Die Agenda-21-Gruppe Ofen sammelt weiterhin ausgediente Handys (bitte ohne Netzteil) in einer Sammelbox im Gemeindehaus/Bücherei (Öffnungszeiten: Di + Do 15.30-17.00 Uhr). Für jedes Handy, das einem Recycling-Betrieb zugeführt wird, erhält der NABU 2,50 Euro. Dieses Geld fließt in ein NABU-Projekt zur Renaturisierung der Unteren Havel. Sammeln Sie mit – für den Naturschutz und den Umweltschutz. Info-Flyer liegen im Gemeindehaus aus.